Alles zur Blasenentzündung

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Beitrag des Users FantasyBoy20

Viele Frauen kennen es, ein plötzliches Brennen beim Wasserlassen – die Blasenentzündung. Über 50 Prozent leiden mindestens einmal in ihrem Leben an dieser unangenehmen Krankheit.

Meist kommen bei Blasenentzündungen Antibiotika zum Einsatz –so dass die Blasenentzündung schnell verschwindet. Meist ist der Spuk nach ein paar Tagen wieder vorbei.

Blasenentzündungen sind schmerzhaft

Wie sind die Symptome einer Blasenentzündung? Zuerst macht sich ein lästiger Harndrang bemerkbar, der sich auch dann noch bemerkbar macht wenn die Blase längst leer ist. Dazu kommt ein brennendes Gefühl, das zuerst nur beim Wasserlassen erscheint, später aber konstant auftritt.

In ernsten Fällen können auch Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe und Übelkeit auftreten. Dann kann sich der Urin aufgrund von Blutbeimischungen auch rot verfärben.

Blasenentzündungen durch Bakterien oder Pilze

Verursacht wird die Harnwegsinfektion meist von Bakterien, manchmal auch von Pilzen. Diese entstammen meist der eigenen Darm- oder Scheidenflora, gelangen in die Harnröhre und wandern auf diesem Wege in die Blase.

Der Körper verfügt zwar über Schutzmechanismen, ist dieser jedoch gestört gestört sind, können die unerwünschten Bakterien die Schleimhäute der Harnröhre und der Blase besiedeln. Das Problem sind also eigentlich die geschwächten körpereigene Abwehr.

Blasenentzündung ist Sex möglich?

Viele Frauen empfinden natürlich nach wie vor Lust auf Sex und fragen sich, darf ich während einer Blasenentzündung Sex haben? Die Antwort ist folgende: Sex während der Blasenentzündung ist möglich, wird aber nicht empfohlen. Beim Genitalverkehr werden Keime direkt in die Harnröhre hineingetrieben, wodurch sich die Schmerzen verschlimmern.

Es besteht zudem die Möglichkeit, dass der Partner sich ansteckt und dann bei Abheilung eine erneute Ansteckung erfolgt. Das sogenannte Ping-Pong-Prinzip.

Blasenentzündungen nach Sex

Est besteht eine hohe Korrelation zwischen Sex und dem Auftreten von Blasenentzündungen. Das Risiko, eine Blasenentzündung zu bekommen, ist in den ersten 48 Stunden nach dem Sex um das 60fache erhöht.

Der Hauptgrund ist, dass durch sexuelle Aktivitäten die Bakterien aus Darm oder Scheide leicht in die Harnröhre gelangen können und dort dann gegebenenfalls zur Entzündung führen.

Säure-Basen-Haushalt

Patienten mit Harnwegsinfekten wird häufig geraten, den Urin z. B. mit der schwefelhaltigen Aminosäure Methionin anzusäuern, um das Bakterienwachstum zu erschweren.

In der Praxis hat sich das Gegenteil häufig als wirkungsvoller erwiesen. Ein basischer Urin scheint Bakterien ein ungünstigeres Milieu zu bieten als ein saurer Urin. Damit würde dies bedeuten, dass eine umfassende Entsäuerung zu den Basismaßnahmen gehört, um Blasenentzündungen die Grundlage zu nehmen.

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